"Herbststürme
wirbelnde Farben und Blätter -
Maronen brutzeln auf dem Herdfeuer."
KW

Weben – Werden – Wandeln

Namen haben eine Bedeutung.

Entweder liegt Bedeutung und Sinn schon im Namen … oder – wenn es passt – gibt man diesem Namen seine Bedeutung.

Ich heiße Katharina Weber.

Weber werden die genannt, die Stoffe weben. Nein – Weberin bin ich nicht geworden … jedenfalls nicht so, wie ich es mir als Kind vorgestellt hätte. Und rückblickend bin ich doch eine „Weberin“ geworden.

Jemand, der verwoben ist – mit allem, was ich tue. Jemand, der verbindet und verbindlich ist.

Jemand, der komplexe Flechtwerke zu durchschauen gelernt hat … und neue Verflechtungen knüpfen kann.

Jemand, der in Netzwerken arbeitet und Verbindung pflegt, hält und wachsen lässt. Bindungen und Verbindlichkeit eingehen mit Individuen, mit Gruppen, mit Themen und mit Zielen – das ist mein Anliegen.

Eine Weberin hat ein inneres Bild, eine Idee und Vision des großen Ganzen – ein Muster, dem sie folgt. Gleichzeitig ist sie immer nur mit diesem einen Knoten, mit diesem einen Stück Faden beschäftigt und verbunden.

Vielleicht sehe ich nur in der Rückschau diesen sprichwörtlich „roten Faden“, der sich durch Kindheit, Ausbildung, Wege und Seitenwege, durch Aktionen und Reaktionen zieht. Mit dem rechten Abstand betrachtet, wird eine dynamische Struktur sichtbar, die organisch gewachsen ist und manchmal die scheinbar widersprüchlichen und unterschiedlichsten Element zusammenbringt.
So sind meine Handlung eingebunden in ein großes Ganzes – in ein Netzwerk von endlos vielen Verknüpfungen und kommen – wenn ich es „richitg“ anstelle – am Ende zusammen in einem vielschichtig bunten Bild.

Meinem Namen Bedeutung geben … das heißt Deuten und Geben. Erkennen, was ich bin und was ich kann … und das dann füllen mit offenem Herz und klarem Verstand.

Alles hat ein Muster – eine innewohnende Struktur. Dieses Muster gilt es zu erkennen – und ihm konsequent zu folgen.
Mit dem Wissen und dem Vertrauen – wie Seefahrer sich dem offenen Meer anvertrauen und sich vom weit entfernten Nordstern leiten lassen.
Intuition und Intellekt sind keine Widersprüche.
Emotionales Erspüren und rationales Erkennen – beide sind wichtig, wenn man eine lebendige und fruchtbare Arbeit leisten will.

Ich engagiere mich für eine Entwicklung des Herzens und des Verstandes, mit einzelnen und Gruppen. Im Einklang mit dem System unseres Planeten. Respektvoller, sorgsamer Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen und den Menschen ist mir zentrales Anliegen.