Gelebte Permakultur

Strohballenhaus

Ich lebe und arbeite, wenn ich nicht unterwegs bin, um Seminare zu geben, in einem aus Strohballen gebauten Haus, das zugleich mein Studeinprojekt bei Gaia University war.

Dieses Haus steht auf dem Gelände des ToGenJi-Projektes, einer Initiative von Choka-Sangha, das einer Integration von Spiritualtät und Ökologie dient.

Hier finden auch meine Seminare rund um das Thema Permakultur statt.

Wie gesagt, wir leben in einem Strohballenhaus und sind in der Ver- und Entsorgung zu einem grossen Teil autonom.

Diese Konstruktion hat viele Vorteile. Es ist nahezu ein Null-Energie-Haus. Durch die Solar-Architektur, das Haus hat eine eine Südausrichtung mit wenigen Grad Abweichung nach Osten, wegen der Morgensonne, brauchen wir, solange die Sonne scheint, keine Heizung.

Wenn wir heizen, dann heizen wir einen Ofen mit Scheitholz, das durch die Sekundärbelüftung eine grössere Ausnutzung hat und ausserdem unser heisses Wasser zur Verfügung stellt. Im Sommer, wenn wir den Ofen nicht benutzen, wird das heisse Wasser durch Thermokollektoren hergestellt.

Die grossen Fenster im Süden schenken uns vergrösserten Wohnraum. So wird der Garten zum erweiterten Wohnzimmer. Das rege Treiben im Garten ist besser als jedes Fernsehprogramm.